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BERLIN. Zum morgigen Weltmännertag erklärt die familienpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Miriam GRUSS:

Die schwarz-gelbe Koalition vollzieht in der Gleichstellungspolitik einen Perspektivwechsel. Wir erweitern den Fokus hin zu einer eigenständigen Jungen- und Männerpolitik. Wer in den vergangenen Jahrzehnten von Gleichstellung sprach, hatte in erster Linie Mädchen und Frauen im Blick. Gleichstellungspolitische Ansätze für Jungen und Männer fehlten weitestgehend – ein Defizit, das die schwarz-gelbe Koalition jetzt behebt.

Im Koalitionsvertrag wurde auf Initiative der FDP vereinbart, eine moderne Jungen- und Männerpolitik zu entwickeln und bereits bestehende Projekte weiter zu unterstützen. Initiativen wie etwa das Projekt “Mehr Männer in Kitas” haben wir auf den Weg gebracht; für 2011 ist die Einführung eines bundesweiten Boys’ Day geplant. Die Koalition bereitet derzeit außerdem einen Antrag vor, um auch die parlamentarische Debatte zu diesem Thema anzustoßen.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Weltmännertages steht die Gesundheit. Prävention und das sensible Bewusstsein dafür sind wichtig und notwendig. Auch hier zeigt sich, dass wir als Regierungskoalition den richtigen Weg verfolgen, der wissenschaftlich schon lange aufgezeigt wird: Die individuellen Bedürfnisse von Jungen und Männern müssen gezielter berücksichtigt werden. Nicht nur in der Gesundheitspolitik.

-Pressemitteilung der Fraktion-

Opferschutz als gesellschaftspolitischer Dauerbrenner

Mainz. Als „gesamtgesellschaftliche Daueraufgabe“ bewertete Rita Wagner kürzlich im Rahmen einer Plenarsitzung im Mainzer Landtag das Thema „Opferschutz“. Grundlage für ihre Ausführungen war der erste Opferschutzbericht für Rheinland-Pfalz (Stand 2008). „Er ist eine Premiere – er zeigt uns erstmalig einen Gesamtüberblick sowie einen Jahresrückblick der umfangreichen Maßnahmen zum Opferschutz“.

Der Opferschutzbericht bilde laut Wagner eine gute Grundlage für eine weitere Verbesserung des Opferschutzes und Präventionsmaßnahmen. Besonders wichtig sei in diesem Zusammenhang etwa die Vernetzung der Präventionsarbeit mit  Berufsgruppen aus Kindergarten, Schule und Gesundheitsbereich

bei dem Interventionsprogramm gegen Gewalt in sozialen Beziehungen. Im Rahmen des nachsorgenden Opferschutzes müsse auch der länderübergreifende Austausch über wichtige Entscheidungen im Opfer-schutz ausgebaut werden, forderte Wagner.

Positiv bewertete Wagner deshalb auch  eine Initiative rund um den 1. Journalistenpreis zum Thema „Opferschutz“  in Kooperation mit ver.di, dem Weissen Ring und  dem Deutschen Journalisten-Verband. Mitte September 2009 wurden demzufolge im Justizministerium Rheinland-Pfalz  ein Print-Journalist der Saarbrücker Zeitung und ein  TV-Redakteur des MDR für ihre besonders vorbildliche Sensibilität bei der Berichterstattung ausgezeichnet. Dazu Wagner: „Opfer einer Straftat dürfen nicht auch noch durch reißerische Berichterstattung über Tat und Täter erneut zum Opfer gemacht werden.“  Als Fazit des Opferschutzberichtes hielt die FDP-Politikerin fest: „Wichtig ist: Wir lassen Opfer in Rheinland-Pfalz nicht alleine!“

-Pressemitteilung der Fraktion- Mertin/Wagner: Ermutigende Praxis beispiele für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Herbert Mertin und die gleichstellungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Rita Wagner zeigten sich nach einer Veranstaltung der FDP-Fraktion im Industriepark Region Trier in Föhren beeindruckt von den Praxisbeispielen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mertin verwies in seiner Einführung auf einen Antrag seiner Fraktion zu Bildungs- und Betreuungsgutscheiner, die Familien in die Lage versetzen soll, eigenständig über ihre Lebens-, Erziehungs- und Kinderbetreuungsmodelle zu entscheiden. Familien dürften weder offen noch unterschwellig zu einem einheitlichen Modell der Kinderbetreuung gedrängt werden. Der Bildungs- und Betreuungsgutschein sollte für Tagesmütter und andere Formen der Tagespflege genauso einsetzbar sein wie für Kindertageseinrichtungen kommunaler, kirchlicher, freier, betrieblicher und privater Träger. Wenn Eltern die Bildungs- und Betreuungsleistung vollständig alleine erbringen wollten, solle diese Leistung auf Grundlage des Gutscheins steuerlich absetzbar sein oder alternativ eine umfassende Anerkennung der Betreuungszeiten im Rahmen der Alterssicherung und Pflegeleistung erfolgen. Ein hochinteressantes und nachahmenswertes Beispiel aus der betrieblichen Praxis zeigte Harald Klein, Diversity-Manager Daimler Trucks vom Mercedes-Benz Werk in Wörth, auf. Seit 2002 sei das Daimler Werk Wörth durch das audit berufundfamilie als familienfreundlichen Werk zertifiziert und sei seither zweimal reauditiert worden. Das neue Familien-, Lebens- und Arbeitskonzept des Daimler Werkes zeige messbare Erfolge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Familienfreundlichkeit gehöre im Daimlerwerk zur Führungskompetenz und spiele bei der Personalentwicklung eine bedeutende Rolle, machte Klein deutlich. Daneben biete das Unternehmen flexible und altersgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten von 0 bis 12 Jahre, einschließlich einer Ferienbetreuung, an. Da Aufstiegschancen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf die wichtigsten Faktoren seien, nach denen Hochschulabsolventen die Attraktivität von Unternehmen beurteilten, sei Familienfreundlichkeit von größter Bedeutung, um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen. Neben der Förderung weiblicher Beschäftigter unterstützte das Daimler Werk auch eine aktive Vaterschaft der Beschäftigten. Zur Familienfreundlichkeit gehöre darüber hinaus auch ein Beratungstool für Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen. Von heute auf morgen könne jeder mit dem Thema Pflege in der Familie konfrontiert sein. Dem Vortrag von Harald Klein schloss sich eine Podiumsdiskussion an, an der neben dem Daimler-Manager teilnahmen: Dr. Thomas Stein, Geschäftsführer des IT-Hauses in Föhren; Eugenie Müller, Landesvorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk sowie Dorothee Adam-Jage: Senatsbeauftragte der Universität Trier. Die Moderation übernahm die gleichstellungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Rita Wagner. “Die Beispiele aus der Praxis sind überhaus ermutigend . Viele Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und wissen, dass es gerade auch angesichts der demographischen Entwicklung einen enormen Wettbewerbsvorteil mit sich bringt, wenn ein Betrieb günstige Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafft”, fasste Wagner das Ergebnis der Veranstaltung zusammen.

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-Pressemitteilung der Fraktion-

Kunst im Abgeordnetenbüro in Mainz

Das Nachwuchstrio „ Die drei Kipperell aus Upper-Bleistein“ zeigen Metallbildhauerei als Kunst im Landtag Rheinland-Pfalz

Mainz. Am vergangenen Donnerstag  eröffnete das Nachwuchskunsttrio „Die drei Kipperell aus Upper-Bleistein“ seine Kunstausstellung im Bereich der Metallbildhauerei im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz.

Die drei jungen Künstlerinnen Laura Eschweiler, Judith Leinen und Lisa Vogel, die sich zu „Die drei Kipperell“ zusammengeschlossen haben, präsentieren ihr Werk in der 49.Ausstellung der Reihe „ Kunst im Abgeordnetenbüro“ des Landtagsabgeordneten Manfred Geis im Abgeordnetenhaus des Mainzer Landtages.  Sie zeigen einen Einblick in die nicht alltägliche  künstlerische Welt der Metallbildhauerei.

Das Trio studiert seit 2004 an der Akademie für Bildende Künste der Universität Mainz und ist seit dem Jahr 2005 in der Klasse der Metallbildhauerei unter der Leitung von Professor Hellmann.

Zu weiteren Projekten der „ drei Kipperell“ gehören die Werke „ Delphinzüchterinnen, Glanztrapper, Monarchisten und Springblümer“, die Sie in Zusammenarbeit mit Professor Hellmann realisierten.

Die Ausstellung wird noch bis zum 18. Juni 2010 im Abgeordnetenhaus im Mainzer Landtag gezeigt. Mo-Fr. von 09:00-18:00 Uhr. Kaiser-Friedrich-Straße 3, 55116 Mainz

Im April 2010 kam die 10. Klasse der Realschule plus aus Wittlich Im Rahmen einer Informationsfahrt mit Klassenlehrerin Helma Thelen-Oberbillig  in den Landtag Rheinland-Pfalz, wo die Schülerinnen und Schüler Politik hautnah erlebten.

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-Pressemitteilung der Fraktion-

Wagner: Naturwissenschaftliche Talente von Mädchen fördern

Anlässlich des Girl´s Day appellierte heute die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Rita Wagner an Eltern und Schulen, Mädchen zu ermutigen, naturwissenschaftliche Talente nicht brach liegen zu lassen.

Mädchen und junge Frauen entschieden sich häufig trotz naturwissenschaftlich-technischer Begabungen für “frauentypische” Berufe, selbst dann, wenn die finanziellen Ausgangsbedingungen und die Aufstiegschancen schlechter seien. ”Vorherrschende Rollenmuster spielen dabei nach wie vor eine bedeutende Rolle”, sagte Wagner. Schnupper- und Informationstage, Praktika oder auch der Girl´s Day könnten hilfreich sein, um Hemmschwellen abzubauen und müssten deshalb weiter und verstärkt gefördert werden. Frauen müssten sich in technisch-naturwissenschaftlich orientierten Betrieben aber auch respektiert und willkommen fühlen können, so Wagner.

Eifelfrauen aus den Landkreisen Bitburg- Prüm, Vulkaneifel Daun und Bernkastel-Wittlich in Kooperation mit Gleichstellungsbeauftragte Marita Singh ( Kreis Bitburg- Prüm) im Landtag Rheinland- Pfalz in Mainz

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Im Februar 2010 nahmen  ca. 35 Frauen aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm und Daun  an der Informationsfahrt in den Mainzer Landtag teil. In Zusammenarbeit mit Rita Wagner, MdL und der Gleichstellungsbeauftragten des Eifelkreises Bitburg-Prüm Marita Singh, wurde der Besuchergruppe ein tiefgründiger  Einblick in die Politik des Landes Rheinland-Pfalz möglich. Auf der Besuchertribüne  nahm die Besuchergruppe an einer Plenarsitzung teil und anschließend an einem Abgeordnetenwatch mit Rita Wagner, MdL.

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Trier . Auf Einladung von Ministerpräsident Kurt Beck hatte MdL Rita Wagner am 18. Februar Gelegenheit, Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler und seine Gattin im Rahmen seines ersten Regionalbesuches nach Rheinland-Pfalz begleiten zu dürfen. Der Regionalbesuch, der unter der Überschrift “Innovation und Umbruch in Wirtschaft und Beschäftigung” stand, führte die Besucher-Delegation – angeführt vom Oberbürgermeister der Stadt Trier, Klaus Jensen und seiner Gattin, Frau Staatsministerin Malu Dreyer – unter anderem auch zum Bürgerservice Trier gGmbH, die mit dem Restaurant “Rautenstrauch” in der Trierer Innenstadt einen von mehreren Integrationsbetrieben  führt. Bundespräsident Köhler überzeugte sich gemeinsam mit Repräsentanten der Großregion von den arbeitspolitischen Erfolgen im Rahmen von Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des gemeinnützigen Unternehmens.

Eine weitere Station im umfangreichen Besuchsprogramm des Bundespräsidenten war auch die alwitra GmbH, die in den vergangenen Jahrzehnten etliche Patente für Weltmarktprodukte wie die Solarfolie für Flachdachsysteme entwickelt hat.

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Trier. Unter dem Veranstaltungstitel „Unternehmensnachfolge: Nach mir die Sintflut 2009“ informierte sich die liberale Landtagsabgeordnete Rita Wagner im Hause der Firma Mercedes Hess in Trier gemeinsam mit Wirtschaftsminister Hendrik Hering und dem ehemaligen ISB-Chef Metternich über die Probleme bei der Unternehmensnachfolge. Entsprechend der zunehmenden Brisanz des Themas infolge des demografischen Wandels, von dem auch die rheinland-pfälzischen Unternehmen leider nicht verschont werden, war die Resonanz bei der Informationsveranstaltung am 5. November 2009 in Trier.

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… und der Fraktion